Fanclub

Wissenswertes

Der Eintracht Frankfurt FANCLUB "SCHWÄLMER-HENNES" e.V. wurde 1977 in Schwalmstadt-Treysa gegründet und hat derzeit 210 Mitglieder.


Vereinsgeschichte:

Es war Karfreitag 1977. Der 7. April so gegen 16:00 Uhr. Ein nicht ganz gewöhnlicher Karfreitag wie es sich später herausstellen sollte! Eng befreundete Eintracht-Fans trafen sich zum „Schöppche – mache“ in der Hausbar von Volker Bischoffs Schwiegereltern im Horschmühlenweg in Treysa. Die sieben Freunde waren überwiegend Studenten, ansonsten Almosenempfänger beim Finanzamt und der Sparkasse in Treysa.


Neben viel bla bla, so wie das an einem Männerstammtisch eben ist, war natürlich die Eintracht wie immer ein Thema. Grabowski, Nickel, Hölzenbein bestimmten zu dieser Zeit den Frankfurter Fußball. Gyula Lorant war Trainer und es war die Zeit wo Bayern mit 6:0, Bremen mit 7:1 und Rot Weiß Essen mit 9:1 nach Hause geschickt wurden.


Nach ein paar Schöppche hatten die Schwälmer Freunde sich spontan vorgenommen einen EFC zu gründen, mit dem Ziel hier im Schwälmer Land einen gesellschaftlichen Bezugspunkt für Eintracht-Fans zu installieren. Einen Bezugspunkt für alle die Interesse an dem Verein Eintracht Frankfurt zeigten und das waren zu dieser Zeit sehr viele, hier im Schwälmer Land. Es wurde heiß diskutiert, ein Name musste her. Inzwischen war es 18:00 Uhr, es wurde immer geselliger und der Kühlschrank der Hausbar immer leerer. Ja, wie sollte er denn nun heißen, der neue Fanclub?


Schwälmer Land, Schwälmer Buben, Schwälmer sonst wie?

Etwas heimatverbundenes sollte es schon sein, sie lebten ja doch alle hier in der Schwalm.

„Na dann laß uns noch nen „Hännes“ trinken, dann fällt uns schon was ein, “ sagte einer aus der Runde, und das war´s!! Ja!! „Wir hatten den Namen „Schwälmer-Hennes“ soll er heißen, der neue Fanclub.“


Um sicher zu gehen, dass der Name auch verwendet werden darf, wurde ein Telefonat mit Herrn Keil Inhaber der Schnapsbrennerei in Immichenhain geführt der den „Hännes“ bis heute noch herstellt. Letzt endlich stimmte Herr Keil zu und saget: „Ja, min Jung, da honn ich nix dageche!“


Der Name war da und die Taufe konnte beginnen!

Eier und Wurst wurden herbeigeschafft, Bier und Hännes flossen in Strömen, das Kind hatte seinen Namen! Zur rechtlichen Abgrenzung in der Schreibweise wählte man den Namen „Hännes“ nicht mit einem Ä, sondern mit E, einer Ableitung des Namens Hans für „Hennes“ hier in der Schwalm.


Es war ein toller Abend! Unvergesslich! Sie haben Eintracht-Lieder gesungen, viel getrunken und gelacht. Klaus-Dieter Pauer, Volker Bischoff, Hans-Dieter Gonnermann, Heinz Resch, Alfred Gill, Jürgen Jungermann und Alfred Wendorff (†) gehen als Gründer des EFC „Schwälmer-Hennes“ in die Annalen des Clubs ein. Klaus-Dieter Pauer wurde später einstimmig als Gründungspräsident gewählt.


So begann der Lebensweg, aber auch der Leidensweg des Fanclubs mit all seinen Mitgliedern.

Eine kleine Anzeige in der Zeitung sowie die Mund zu Mund-Propaganda machte den Fanclub schnell bekannt und so dauerte es nicht lange, bis der 1. Fanbus ins Waldstadion rollte.


Der 1. große Höhepunkt war der 21. Mai 1980.

Mit 2 Bussen, 30 Kisten Bier, 12 Flaschen Sekt und 400 Schwälmer Hännes war der EFC nach Frankfurt unterwegs. Und es kam die 81. Minute, als Fred Schaub gegen Gladbach einschoss und damit den Europapokal nach Frankfurt holte. Der Jubel über den gewonnenen Europapokal war riesengroß und die Nacht war lang. In Martin Hahns Kellerbar in der Wierastraße gingen die Lichter nicht aus und für viele kam die Arbeit zu früh!


In der Folgezeit fuhren viele Busse ins Waldstadion sowie zu zahlreichen Auswärtspartien. Ca. 300 Fahrten wurden bis dato (2017) organisiert, fast immer dabei war das Maskottchen „Bruno“ in Anlehnung und im Gedenken an Bruno Pezzey.


Sie bewunderten die Spiele der Eintracht, dann geprägt von Spielern wie Andy Möller, Uwe Bein, Anthony Yeboah usw. Die Eintracht begeisterte, man sprach vom Fußball 2000 und der Fanclub wuchs und wuchs und wurde immer größer. Viele von den Mitgliedern die von Beginn an dabei waren sind Kinder des G-Blocks, dort wo für uns alles begann. Heute ist unser Platz die Nord-Westtribüne im Stehplatz- und Sitzplatzbereich.


Und dann kam ein Tag, den alle Eintracht-Fans am liebsten aus Ihrem Gedächtnis streichen würden und ebenso die Stadt, wenn es nur ginge!


Es war der 16. Mai 1992, ein vollbesetzter Fanbus aus Treysa mit über 50 Personen macht sich in der früh auf den langen Weg nach Rostock, über 10 Std. Fahrt mit hohen Erwartungen, doch Schiedsrichter Alfons Berg stahl der Eintracht und somit auch den Eintracht Fans die verdiente Deutsche Meisterschaft. Ein trauriger Tag der mit viel Tränen in den Augen endete, so am nächsten Morgen gegen 4:00 Uhr.


Aber es musste ja weitergehen, bei der Eintracht wie auch im Fanclub, so nach dem Motto von Steppi: „Lebbe geht weiter, Jungs!


Trotz manchen Enttäuschungen im sportlichen Bereich, neben Abstiegen und Aufstiegen, lebte der Fanclub! Es wurden die Jubiläen mit hohen Besuchen aus Frankfurt gefeiert. Aktivitäten wie Sommerfeste, Schneewanderungen und Skat-Turniere gehörten zum ständigen Angebot des Clubs. Auch an Fußballturnieren der Eintracht-Fanclubs nahmen sie teil, standen sogar 1 x im Endspiel am Riederwald, wo Ralf Falkenmeier die Partie leitete. Auch international war der Fanclub zu Spielen der Eintracht unterwegs, jeweils mit kleineren Gruppen in Rotterdam, London beim Spiel gegen West Ham, in Neapel, Kopenhagen, Asserbaischan und unter den 12.000 Eintracht-Fans in Bordeaux. National neben den Heimspielen selbstverständlich nicht zu vergessen die vier DFB-Pokalsiege in Hannover, in Düsseldorf, in Stuttgart und Berlin sowie die vielen Highlights in unserem Waldstadion, man möge nur an das 5:1 gegen Kaiserslautern oder das 6:3 gegen Reutlingen!


Nach 25 Jahren erfolgte dann ein Wechsel an der Vereinsspitze. Langjähriges Mitglied Erhard Grundwald übernahm für 15 Jahre erfolgreich die Führung des Fanclubs. Heinz Bax, Schorsch Haagner, Jürgen Finster-Dunkel, Herbert Vestweber und Doc Schäfer trugen wesentlich dazu bei, dass der EFC „Schwälmer-Hennes“ jetzt über 200 Mitglieder zählt und seit dem Antritt von Mark-Philipp Pauer im März 2017 ein weiteres Ansteigen der Mitgliederzahl zu verzeichnen hat.

Viele weitere Vorstandsmitglieder haben außerordentliche Arbeit in den 40 Jahren geleistet, denen ein besonderer Dank gebührt.


Im Jubiläumsjahr 2017 wurde vom neuen verjüngten Vorstand 2.0 eine Busfahrt zum DFB Pokalfinale nach Berlin am 27.05.2017 organisiert, gegen die Borussia aus Dortmund. Über 40 Teilnehmer haben sich morgens um 7:00 Uhr in der Früh auf den Weg nach Berlin begeben. Motiviert, ausgelassen und voller Vorfreude fanden sich die Mitglieder zusammen, standen doch die Zeichen gut dass die Eintracht im Licht einer erfolgreichen Saison auch das Finale erfolgreich bestreiten könnte. Am Fanfest auf dem „Alex-Maier-Platz“ am Weg ins Stadion und auf der Tribüne war die Stimmung riesig. Die Eintracht-Fans zeigten mit der bisher größten Choreographie eines DFB Pokal Finales ein Zeichen und feuerten die Mannschaft 90 Minuten mit aller Kraft an.


Der einzige Wehmutstropen war natürlich das Endergebnis, das zu Ungunsten der Eintracht ausfiel. Die Trauer allerdings währte nur kurz. „Natürlich hätten wir uns mehr versprochen, in diesem Fall den Pokalsieg. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert und im Fußball kann es nicht nur Gewinner geben. Man darf aber trotzdem feiern und zeigen, dass man stolz auf seine Mannschaft ist und sich die Saison der Eintracht sehen lassen kann. Wir hatten in jedem Fall sehr schöne 25 Stunden und das Jubiläumsjahr ist ja auch noch nicht rum. Seien Sie gespannt, was da noch kommt.“ resümiert Mark Philipp Pauer, Präsident des Fanclubs, über die Jubiläumsfahrt des EFC „Schwälmer-Hennes“.

 

Am 15.07.2017 fanden die Feierlichlkeiten des 40-jährigen Bestehen des Vereins statt. In Treysa im Schwalmstadion wurde im schwarz-weiß geschmückten Festzelt am Abend gefeiert. Am Nachmittag wurde eine Greifvogel-Show mit Attila gezeigt, im Anschluss stand eine Trainingseinheit mit der Eintracht Legende Uwe Bein an. Am Abend wurden die Jubilare und die Gründungsmitglieder geehrt, zudem erzählte Klaus-Dieter Pauer die Gründungsgeschichte des Vereins. Höhepunkt war der Überraschnugsgast Peter Fisch, Präsident von Eintracht Frankfurt e.V. und Aufsichtsratvorsitzender der Fussball AG. Die beiden Ehrengäste Uwe Bein und Peter Fischer wurden als Ehrenmitglieder in den Verein aufgenommen.


Im Jahr 2017 wurde auch das Thema „Internet Auftritt“ angegangen und neben einer Facebook-Seite, auch die eigene Homepage online gestellt.



Chronik/Highlights:


07.04.1977 Gründung

08.04.1978 1. offizielle Fanclub Busfahrt ins Waldstadion, Frankfurt – Bremen 0:2

21.05.1980 Busfahrt UEFA Pokalfinale in Frankfurt gegen Gladbach 1:0

12.11.1980 Busfahrt zum Abschiedsspiel Jürgen Grabowski gegen WM Auswahl ´74 (6:4)

02.05.1981 Busfahrt DFB Pokalfinale in Stuttgart, Frankfurt – Kaiserlautern 3:1

28.05.1988 Busfahrt DFB Pokalfinale in Berlin, Frankfurt – Bochum 1:0


1992 Jubiläumsfeier 15 Jahre EFC mit Manni Binz und Reiner Schäfer (Geschäftsführer)

1997 Jubiläumsfeier 20 Jahre EFC mit Ralf Weber und Oliver Bunzenthal

2007 Jubiläumsfeier 30 Jahre EFC mit Attila (Adler)

28.11.2013 Europa League Bordeaux – Frankfurt 0:1

27.05.2017 Busfahrt DFB Pokalfinale in Berlin, Frankfurt – Dortmund 0:1

15.07.2017 Jubiläumsfeier 40 Jahre EFC mit Peter Fischer, Uwe Bein (Kinder Fußball Training), Flugshow mit Attila und 130 Mitgliedern im Festzelt Sportplatz Treysa.


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